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	<title>missia around the worldmissia around the world | missia around the world</title>
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	<lastBuildDate>Sun, 14 Apr 2013 20:23:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Leckeres Süppchen</title>
		<description><![CDATA[Die letzte Kochaktion mit der Tom Kha Gai Suppe hat mich an das asiatische Essen erinnert. Dort haben mir vor allem die vietnamesischen Gerichte gefallen. Verwunderlich war, dass immer im passenden Moment eine Straßenküche auftauchte. Gefühlt sprießen sie aus dem Nichts hervor. Wenn man Hunger hatte sagte man &#8220;Sträßlein deck dich!&#8221; und der Wunsch wurde einem Befehl. Dann tauchten auf ein Mal kleine rote Stühle und Tische auf. Einheimische die dort bereits aßen nickten einen einladend an. Sobald man sich zu ihnen setzte grinsten sie und nickten etwas heftiger. Das wunderbare an diesen Ständen war, dass man nicht die Qual der Wahl hatte. Das hilft unentschlossenen Personen wie mir und vor allem schafft es Abhilfe was die Sprachbarriere angeht. Man zeigt einfach mit der Hand wie viele Teller man serviert haben möchte und erhält wenig später eine Suppe oder ein anderes Gericht. Die Suppen habe ich richtig genossen. Sie bestanden zumeist aus Nudeln, ein wenig Rindfleisch und vielen frischen Kräutern, die auf einem extra Teller serviert wurden. Darunter Minze, Koreander und Thaibasilikum. Würzen konnte man außerdem mit Fischsauce, Limettensaft und kleinen Chillistückchen. Sind die Mägen gesättigt, verschwinden die kleinen Stände samt all den heruntergefallenen Papierservietten so schnell wie sie gekommen [...]]]></description>
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		<title>Osterschmaus</title>
		<description><![CDATA[Im Leben meiner Familie dreht sich ein Großteil ums Essen. Das Essen an den Feiertagen, Geburtstagen und für Einladungen von Freunden. Der Tisch und die darauf servierten Speisen sind für das Leben in meiner Familie essenziell. Es wird geplant, diskutiert, gestritten, gefreut, getrunken, gegessen und gelacht. Und im Mittelpunkt immer der große Holztisch mit den leckeren Speisen. Nebenan liegt dann die Küche im Chaos wie in einer Schlacht mit Rauchschwaden, die still über die Leichen ziehen. In die Magie der Küche wurde ich eingeführt in einem Alter, indem ich noch nicht lesen konnte. Mein Vater malte mir damals das Rezept für Anisplätzchen auf. Jeden Schritt versuchte ich mit äußerster Sorgfalt auszuüben und meisterte die Waage mit großem Respekt und pharmazeutischer Genauigkeit. Was meinem Vater so wichtig war, hat mich dann als Teenager natürlich völlig genervt. 50g mehr oder weniger.. pff.. was macht das schon für einen Unterschied? Ich bin immer noch fasziniert vom Kochen. Bei mir in meiner bescheidenen Küche nenne ich es auch &#8220;kochen&#8221;. Im Hause meiner Eltern würde ich viel mehr von einer Produktion reden. Es wird immer ein Vielfaches der normalen, verzehrbaren Menge angefertigt um den Rest einzufrieren. Das kostet einige Nerven aller Beteiligen. Das fängt bei [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2013/04/osterschmaus/</link>
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		<title>Von der Heizungsluft und der Schläfrigkeit</title>
		<description><![CDATA[Zurückkommen fühlt sich nicht gut an. Vielleicht ist das für jeden Anderen der gereist ist ganz ähnlich. Doch irgendwie sieht man das erstmal nicht. Man steckt einfach mitten drin in diesem &#8220;Zu-Hause-Sumpf&#8221; mit all den Verpflichtungen, Rechnungen und Unterhaltungen die man garnicht führen will. Panik breitet sich ganz unterbewusst aus bis man plötzlich keine Luft mehr bekommt und aus der U-Bahn steigt. Realität ist: Man ist nicht unbedingt immer so willkommen wie man es sich wünscht. Von der fremdländischen Gastfreundschaft wird man in das eigene rauhe Heimatland geworfen. Seit über einem halben Jahr bin ich zurück von meiner Reise. Die Zeit ging ganz schön schnell vorbei. Und was ist in dieser Zeit passiert? Nichts. Nichts im Vergleich zu all dem, was ich in dem Jahr zuvor erlebt habe. Keine neuen Eindrücke von fremden Kulturen und wunderbaren Landschafften. Lediglich&#8230; Berlin. Berlin im Winter! Es schneit. Wie jedes Jahr in Berlin wird das Wetter im Februar erst besser, fast frühlingshaft. Und dann, dann erteilt Petrus allen gemeinsam eine saftige Ohrfeige und es wird wieder Winter. Es schneit. Die Fenster beschlagen und lassen die Außenwelt somit noch trister und grauer aussehen als sie eh schon ist. Auf meiner neuen Mattscheibe laufen amerikanische Serien. [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2013/03/von-der-heizungsluft-und-der-schlafrigkeit/</link>
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		<title>Living like a local</title>
		<description><![CDATA[Zu diesem Post: Das Thema zu diesem Post (Living like a local) wurde bei dem BlogCamp an dem ich teilgenommen habe gestellt. Während der Dauer des BlogCamps waren wir in einem Friedrichshainer Apartment untergebracht, das freundlicherweise von GoWithOh gesponsort wurde, ein Anbieter für Apartments in diversen Städten Europas. Nach dem Abitur habe ich zwei mal für je vier Monate in Perugia in einem Apartment gelebt. Mit Anfang zwanzig ist generell alles besonders intensiv und aufregend, doch diese Zeit ist mir nah gegangen. Ich habe Beziehungen aufgebaut. Zu den Mitbewohnern, zu der Gemüsefrau und zu der Band, die oft im Café um die Ecke gespielt hat. Jeden Morgen auf dem Weg zu meinem Praktikum saß ein dünner, alter Mann mit Mütze auf der Bank vor dem kleinen Bahnhof und hat einen Kommentar zum Wetter gegeben oder mir ein Kompliment gemacht. Und auf dem Heimweg versorgte mich der Barkeeper eines Irish-Pups meist mit einem Päckchen Orangensaft. Mit der italienischen Kultur bin ich vertraut. Meine Mutter hat sie mir im Alltag nahe gebracht. Wir waren oft im Sommerurlaub dort oder haben die Familie zu Weihnachten besucht. Dennoch &#8211; ich bin in Deutschland aufgewachsen. In Italien zu wohnen und den Alltag zu erleben, war [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2013/03/living-like-a-local/</link>
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		<title>Trabi Safari</title>
		<description><![CDATA[Das erste Mal, dass ich von einem Trabi gehört habe war in der Schule. 1989 machten sich meine Mitschüler über die Trabanten lustig. Sie haben bestimmt nur ihren Eltern nachgeplappert, aber ich fand diese &#8220;Rennpappe&#8221; von den Erzählungen ganz faszinierend. Den ersten Trabanten habe ich dann im Hinterhof meines Onkels gesehen, der auf einem Dorf nahe Berlin ein Haus gekauft hatte. Klein waren diese Trabanten. Gut irgendwie wusste ich das schon, doch so winzig hatte ich sie mir auch wieder nicht vorgestellt. Leider fuhren sie nicht mehr und konnten nur staunend von mir beäugt werden. &#160; Und irgendwann, während meines ersten Jobs in Berlin, sah ich einen, zwei, drei, … sehr viele … Trabis fahren. Nicht unbedingt, weil sie privat noch genutzt wurden. Nein, meist saßen große, grölende Kerle in den kleinen Wagen und nahmen an einer &#8220;Trabi Safari&#8221; teil. Sie winkten immer lachend allen Passanten zu. Sooooo albern! Absurd. Wie bescheuert! Bis…. Bis ich am BlogCamp teilnahm und uns eine Trabi Safari von GetYourGuide gesponsert wurde. Sofort hatte ich wieder die großen, grölenden Kerle vor Augen und war mehr als skeptisch. Wie es dann aber war? Super! Aufregend! So aufregend, dass mich die Schaltung des Wagens völlig aus der [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2013/03/trabi-safari/</link>
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		<title>Winterpause beendet.</title>
		<description><![CDATA[Mein letzter Artikel ist  schon etwas mehr als drei Monate her. Im letzten halben Jahr ist auf dem Blog nicht viel passiert. Doch das soll sich in Zukunft ändern. Dazu haben mich drei Ereignisse bewegt: 1. Urlaubshighlights Es wurde ein Artikel über meinen Blog geschrieben. Aus welchem Grund auch immer der Artikel geschrieben wurde, er wurde geschrieben und er gefällt mir richtig gut. Ihr könnt ihn hier lesen. 2. BlogCamp Conni und Sebastian schreiben schon etwas länger ihre Blogs und haben viel Erfahrung gesammelt. Diese wollen sie in einem BlogCamp mit einer Gruppe Reisebloggern teilen. Am kommenden Freitag bin ich eingeladen daran teilzunehmen. Ich freue mich darauf. Informationen findet ihr hier. 3. Reisedepeschen Als es während der Reise auf einer wunderschönen Insel tagelang regnete, habe ich mit Johannes Kontakt aufgenommen. Er war so nett und nahm mich als Autor seiner Reiseblogsammlung Reisedepeschen auf. Diese ging letzte Woche online und ich bin ganz schön glücklich daran teilnehmen zu dürfen. Die Artikel sind toll zu lesen und machen Lust auf mehr. Der Spiegel fand Johannes Projekt auch so spannend und hat einen Artikel darüber veröffentlicht. Das heißt es wird weiter gehen. Erst einmal von hier aus und in Zukunft auch aus anderen [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2013/02/winterpause-beendet/</link>
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		<title>Prinzessinnen und Fasanen</title>
		<description><![CDATA[Mit gekreuzten Händen werde ich umhergewirbelt, herumgedreht und zum nächsten Tanzpartner geschoben. Und wieder werde ich im Kreis gedreht. Dies und ein paar Gläser Sekt lassen mich, die neugeborene Tanzprinzessin, binnen kurzer Zeit ganz schön schwindelig werden. So sah das aus, als ich für einen Ball nach Schottland gefahren bin. Trotz schmerzender Füße war ich ziemlich mitgerissen von der Begeisterung der Schotten zum Reeling. Denn nach sieben Stunden Tanz lachen sie noch und schreien etwas wie &#8220;Yieha!&#8221; wenn sie im Kreis springen. Die meisten lernen das Reeling schon im jungen Alter. Es ist Sandardprogramm der Schulen. Doch zwischendrin findet man auch andere Anfänger wie mich. Zumeist sind das Engländer. Aber ich muss zugeben, dass ich ein wenig geschummelt habe. Danke an die Gruppe der Mc Larren&#8217;s! So habe ich also die angeblich so steifen Briten ganz anders erlebt. Den schottischen Busfahrer habe ich zwar nicht verstanden, doch die explizit sexy Lieder meiner Mittänzer haben mich dann doch ein wenig überrumpelt. Ein weiterer Brauch bei dem ich dabei seien durfte ist das Fasanenschießen. Man kann darüber streiten, ob es korrekt ist, Vögel aufzuziehen, für den Sport auszusetzen um sie anschließend zu schießen. Doch wie wir mit unseren Masttieren umgehen ist ja [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2012/11/prinzessinen-und-phasanen/</link>
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		<title>Straßenverkehr</title>
		<description><![CDATA[Seit fünf Wochen bin ich nun zurück in Deutschland. Das war erst einmal ein kleiner Kulturschock, aber mehr dazu in einem anderen Artikel. Teil der Umstellung war vor allem der Verkehr. Zurück in Deutschland war ich erstaunt, dass Autos tatsächlich vor Zebrastreifen warten und Menschen mich auf ein mal ganz strafend ansahen, wenn ich über eine rote Ampel gelaufen bin. In den letzten zwei Monaten meiner Reise war ich in Asien und hatte mich gegen den Verkehr dort durchsetzen müssen. Dabei habe ich vor allem gelernt, mich mit äußerster Geduld durch einen ununterbrochen fließenden Verkehrstrom zu kämpfen. Dabei sind die großen Autos der übersichtliche Teil gewesen. Die vielen Roller waren das größere Problem. Sie sind wie eine große homogene Masse, die sich im Gleichtakt bewegt. Es war immer eine neue Herausforderung eine Lücke zu finden, durch die man sich ein paar Schritte über die Straße bewegen konnte. Hatte ich dann strahlend und stolz wie Oscar die andere Straßenseite erreicht bemerkte ich meistens, dass irgendeine ältere Dame das Spektakel &#8220;Westler-überquert-Straße&#8221; mindestens genauso faszinierend fand, wie ich den ganzen Straßenverkehr an sich, und mich dabei offen anlachte. Oder auslachte. Meine Faszination gegenüber den viellen Rollern hat sich in eine Obzession verwandelt und [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2012/08/strasenverkehr/</link>
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		<title>Shoppen</title>
		<description><![CDATA[Zwei Kleider und einen Blazer habe ich mir gekauft. Ich teile diese Infomation mit euch, weil es kein normaler Einkauf war, den ich da getätigt habe. Es war ein Erlebnis. Und dieses hat einige Tage gedauert. Um sechs Uhr morgens wurden wir aus dem Bus geschäucht und standen verschlafen einigen Taxifahrern gegenüber. &#8220;You need taxi!&#8221; &#8220;No, thank you.&#8221; &#8220;Where you go?&#8221; &#8220;-&#8221; &#8220;Where you from?&#8221; &#8220;Europe.&#8221; Europe hilft meistens, denn sie kennen die Hauptstadt von Europa nicht und wissen nicht mehr weiter. Dennoch: &#8220;You need taxi to hotel?&#8221; &#8220;NOOOOO!&#8221; Verschlafen wanken wir vom Bus weg und überlassen unsere Mitreisenden der Taxifahrerhorde. Keine fünf Minuten später fährt eine junge Dame mit ihrem Roller neben mir her. &#8220;Hellooo, where you frooom? How long you staaay? Where you staaay?&#8221; &#8220;We do not want to have anything tailored&#8221; Weg ist sie. Wir sind in Hoi An angekommen. Hier tümmeln sich die Schneider Vietnams. Die wunderschöne Stadt mit ihrem Gemisch aus europäischer, japanischer, chinesischer und vietnamesischer Architektur wurde von ihnen eingenommen. Hier findet man einen Schneider hinter dem anderen. Aus fast jedem der alten Häuser sieht man die schönen Seidenstoffe glitzern. Oft kommen Frauen auf Rollern oder Fahrrädern angefahren und versuchen einen davon zu überzeugen, [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2012/07/shoppen/</link>
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		<title>Hitze Vietnams.</title>
		<description><![CDATA[Viel mehr als die Hitze ist es die Luftfeuchtigkeit. Sie legt sich auf den Körper nieder. Dazu kommt Schweiß. Und zwar viel zu viel davon. Nach 10m kann ich wieder umkehren um mich neu einzukleiden. Und dann kommt Dalat. Dalat als Abwechlung der erfrischenden Art. Dalat, kühles, romantisches Dalat, wie die Hotelbesitzerin in Saigon schwärmt. Dabei stelle ich mir steile Berghänge mit malerischen Reisterassen vor. Aber ich bekam Pinienwälder und holländische Treibhäuser. Denn Dalat ist das Herz der Blumen- und Gemüseindustrie Südvietnams. Auch wenn Dalat nicht das ist, was ich mir in meinem Kopf ausgemalt habe ist es auf seine ganz spezielle Art sehr schön. Es ist die Stadt der Südvietnamesen um in den Sommerferien der Hitze zu entfliehen. Etilche Paare feiern ihre Flitterwochen hier oder lassen an der alten französischen Bahn Bilder von sich schießen. Für mich geht es aber mit dem Motorrad ins Land hinein. Zu den Blumen- und Kaffeeplantagen wo die Wiesel in ebenso zweifelhaften Umständen wie unsere Hühner gehalten werden um Kaffeebohnen zu futtern zu bekommen. Eine Seidenfabrik: Von Dalat aus geht es dann mit dem Fahrrad zwischen all den vietnamesichen und russischen Touristenbussen den Hang hinab, zurück auf Meereshöhe in die schwüle Hitze Vietnams. Ach [...]]]></description>
		<link>http://missia.de/2012/06/hitze-vietnams/</link>
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