Viel mehr als die Hitze ist es die Luftfeuchtigkeit. Sie legt sich auf den Körper nieder. Dazu kommt Schweiß. Und zwar viel zu viel davon. Nach 10m kann ich wieder umkehren um mich neu einzukleiden.

Und dann kommt Dalat. Dalat als Abwechlung der erfrischenden Art. Dalat, kühles, romantisches Dalat, wie die Hotelbesitzerin in Saigon schwärmt. Dabei stelle ich mir steile Berghänge mit malerischen Reisterassen vor. Aber ich bekam Pinienwälder und holländische Treibhäuser. Denn Dalat ist das Herz der Blumen- und Gemüseindustrie Südvietnams.

Auch wenn Dalat nicht das ist, was ich mir in meinem Kopf ausgemalt habe ist es auf seine ganz spezielle Art sehr schön. Es ist die Stadt der Südvietnamesen um in den Sommerferien der Hitze zu entfliehen. Etilche Paare feiern ihre Flitterwochen hier oder lassen an der alten französischen Bahn Bilder von sich schießen.

Für mich geht es aber mit dem Motorrad ins Land hinein. Zu den Blumen- und Kaffeeplantagen wo die Wiesel in ebenso zweifelhaften Umständen wie unsere Hühner gehalten werden um Kaffeebohnen zu futtern zu bekommen.



Eine Seidenfabrik:



Von Dalat aus geht es dann mit dem Fahrrad zwischen all den vietnamesichen und russischen Touristenbussen den Hang hinab, zurück auf Meereshöhe in die schwüle Hitze Vietnams. Ach schönes Dalat, ich vermisse deine kühlen Hänge.





Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *