Nach dem Pantanal überkam mich etwas, von dem ich zuvor nur gelesen habe. Reisemüdikeit. Das bedeutet nicht, dass man nicht weiterreisen möchte, doch irgendwie ist man lustlos und kann auch nicht mehr soviel aufnehmen bzw. nicht mehr so viel Begeisterung zeigen. Die tollsten Highlights erscheinen, wie einfach ein anderes Fleckchen Erde. Man beginnt den Sinn darin zu hinterfragen und das Reisen wird zäh.

Daher habe ich mir Mühe gegeben alles etwas langsamer anzugehen. Ganz langsam bin ich nach Weihnachten über Brasilia nach Salvador gefahren. Anschließend habe ich mir die Küste von Salvador nach Rio vorgenommen. Ganz langsam und mit viel Zeit am Strand.

Außerdem werden Menschen noch wichtiger als in den Zeiten vor der Reisemüdigkeit. Und so war es für mich umso schöner in Rio bei Ligia, Alvaro, Gabriella und Larissa bleiben zu dürfen. Dort habe ich einfach versucht ein wenig Alltag zu genießen, zu kochen, am Abend einen Film zu sehen und eben so zu tun, als würde man dort wohnen. Zwischendruch habe ich einen Segeltörn um die Ilha Grande unternommen. Doch insgesammt war ich fast zwei Wochen in Rio und habe Freunde gefunden.

Ohne Tiefs kann man die Hochs ja auch nicht genießen 🙂

Ich habe jetzt seit Weihnachten kaum Fotos gemacht doch während ich die Bilder für diesen Artikel wälze, stelle ich fest dass doch ein paar dabei sind, die ich euch zeigen möchte. Nicht zuletzt weil ich mal wieder Bilder austauschen konnte. Merci, Valtentin. Trotzdem bin ich immer noch ein wenig faul und erkläre nichts weiter dazu.

Weihnachten in Brasilien




Brasilianische Küste













13 Comments

  1. Ein feiner snakerun direkt am meer. ich werde wahnsinnig. wie gerne wäre ich jetzt gerade genau dort um mich stundenlang auszutoben. am besten bei sunset und bier.

  2. Hallo Silivia,

    Schön schön schön. Hoffe dir geht es gut. Deine Bilder machen Lust auf lange weite Reisen.

    Schönen Gruß aus dem jecken Kölle (Karneval Time is here)
    Tamim

  3. Nach den vielseitigen Eindrücken und vor allem Extremen in Südamerika kann ich mir vorstellen, dass deine ersten Begegnungen mit Neuseeland anders ausfallen als gedacht. Es ist ein kleines Land, zwar auch recht abwechslungsreich – viel Natur -,aber die Mentalität der Bevölkerung ist eine völlig andere. Ich wünsche dir, dass du auch hier die Sonnen-seiten findest, die Neuseeland zu bieten hat.

  4. weichold markus

    tach auch grüsse aus windhoek namibia
    habe endlich mal zeit gefunden bei dir zu
    stöbern hast schon viel gesehen von dieser welt

    mach dich frei von den sorgen

    r.frd.Zi. markus info fest der nationen berlin

    • Hallo Markus! Toll von dir zu hören. Wie läuft es denn bei dir? Hast du schon viel von Afrika gesehen? Bei mir hat es sich ja bis jetzt auf Südamerika beschränkt. Jetzt geht es aber vollen Tatendrangs weiter, in Neuseeland.

  5. Pijollet François

    Hallo Silvia,
    Die Freunde Deiner Eltern sind auch Deine Freunde… Wir verfolgen Deine Weltreise vom Anfang an und haben so sehr schöne Landschaften gesehen – auch nettes junges Volk von allen Herrenländern. Du bist zu beneiden! Gute Reise weiterhin.

    François und Vera

    • Ach wie schön. 🙂 ich freu mich dass ihr mitlest.

      Mittlerweile bin ich in Auckland, Neuseeland und muss sagen, dass ich einen kleinen Kulturschock erleide. Haha.. ich habe mich einfach so sehr an die südamerikanischen Strukturen gewohnt. Alles Liebe ins Rheinland

  6. Hallo Silvie, tolle Bilder! Weiterhin viel spaß! 🙂 Viele Grüße, Stephan

  7. Die Bilder sind wie immer wunderschön und machen ganz schön neidisch.
    Entspann dich einfach ein wenig, dann kommt die Reiselust bestimmt bald wieder.

    Wir denken hier oft an dich 🙂

    Liebe Grüße,
    Dorit

    • Nach Rio war schon wieder alles im Lot, denn dort habe ich viel erlebt und Freunde gefunden.

      Schön von dir zu hören 🙂 … meine Reiselust freut sich jetzt ziemlich stark auf Neuseeland und die Berge.

      Grüße aus Fiji ins kalte Berlin

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