Colonia

In Uruguay habe ich mir gemeinsam mit Ruth ein paar Tage zur Entspannung genommen. In Colonia, einem kleinem, sehr touristischen, surrealem Ort konnten wir die Seelen richtig baumeln lassen.






Montevideo

In Montevideo wohnt Alexa. Mit ihr bin ich zur Schule gegangen und auch wenn ich damals nicht wirklich viel mit ihr zu tun hatte, habe ich mich schon länger auf den Besuch bei ihr gefreut.
Eigentlich haben wir uns dort erst wieder richtig kennengelernt. Merkwürdigerweise kennt man sich dann aber doch noch ganz gut. Auch wenn wir es vielleicht nicht hören wollen, ändern wir uns alle im Grunde herzlich wenig. Und so war das Wiedersehen auch keine Überraschung. Da Stand Alexa, so wie sie uns verlassen hat. Äußerlich das gleiche Gesicht, ähnliche Frisur, gleiche Ausstrahlung. Ihr ging es mit mir genauso. „Immernoch das gleiche Gesicht“

Das Restaurant Corchos



Im Resaurant, dass ihr Mann und sie führen, wurde ich von ihrem Mann herzlich empfangen. Sie haben das Restaurant vor einem Jahr in der Altstadt Montevideos eröffnet. MIt dem Untertitel “ The Uruguayan wine experience“ haben sie es geschafft unglaublich leckere Speisen mit gutem uruguayanischen Wein zu verbinden. Und damit wurde ich auch sofort verwöhnt. Es gab einen sehr leckeren Ziegenkäse-Birnen-Rucula-Salat, der mich an zu Hause erinnert hat. Und zum Nachtisch gab es einen Teller mit verschiedenen uruguayanischen Deserts. Und wir wissen alle, wie gere ich Süßes esse.

Noch mehr kulinarisches

Von Alexas Mutter wurde ich super herzlich empfangen und konnte einige nette Stunden mit ihr verbringen. Gemeinsam haben wir versucht den Cantobe zu finden, doch ohne Erfolg (mehr zu Cantombe später). Dafür hatten wir einen sehr entspannten Abend mit einem leckeren Campari am Fluss.

Wie in Argentinien gibt es auch in Uruguay eine alte Grilltradition. In Montevideo gibt es eine Markthalle die gefüllt ist mit Grillständen. Ein wenig hat mich das ganze an den Film Chihiros Reise erinnert. Dort essen die Eltern an einer Bar unglaublich viel und verwandeln sich dann selber in Schweine. Im japanischen Trailer findet ihr die Szene bei 1:16 min und bei 2:00 min. Ob es uns in Schweine verwandelt oder nicht, ich habe es genossen, denn besseres Fleisch als in Uruguay und Argentinien kann man einfach nicht bekommen.





Doch wie gesagt, mein Herz schlägt immer noch besonders stark für Süßigkeiten und so waren die kleinen Masitas ein Highlight. Es sind kleine Plätzchen, die mich an die italienischen Pasticini erinnert haben.

Cantombe

Gut was hat die Silvia noch gemacht außer zu essen? Alexa hat mir die Altstadt gezeigt und ich konnte während einer Führung im Theater, neben einer Vorführung von modermen Tanz, die ersten Klänge Cantombe hören.


Es gibt dabei drei verschiedene Trommeln mit jeweils einem Rythmus, der mal langsamer, mal schneller gespielt werden darf. Der Tanz der Ballerinas besteht aus drei Bewegungen: Arme, Hüften und Beine. Die Primaballerina ist die Provozierenste von allen und heizt den Trommlern ein. Es gibt einen Mama und einen Papa viejo. Er ist in „seiner fröhlichen Art ansteckend für das ganze Publikum.. und mit seinen Erinnerungen verkörpert er als Gramillero den Candombe“. Sie ist die Matrona des Candombe. Infos unter Anderem aus www.cantombe.com. Voran gehen die Fahnenschwenkger, die die Fahne des Clubs zeigen.

Jeden Sonntag wird geübt. Dabei marschieren sie einfach durch die Nachbarschaft und alle werden durch den Lärm auf die Straße geholt. So kann sich Jung auch schon üben.







7 Comments

  1. Wenn du das nächste mal vorbeikommst, dann sag bescheid, kommst dann mit nach Cabo Polonio

  2. sylvia, FELICITACIONES!!!!!!!
    EXCELENTES FOTOS!!!!!!

    te recuerdo con simpatia y te deseo que sigas viajando mas y mas y mas…. pero que llegues contenta antes del cumple de tu mami. beso fuerte. adriana, la mama de alexa

    • Mi tiempo en Montevideo estuve maravilloso. Muchas grazias por mostrarme la parte menos touristica de Montevideo. Beso y muchos saludos de Rio.

  3. Deine kleine Stadt Colonia erinnert mich atmosphärisch total an Paraty in Brasilien. Ich wünsche dir weiterhin wunderbare Erlebnisse, freue mich immer wieder über deine tollen Fotos und Berichte.
    Un abrazo para ti, Hanne

  4. Credo che solo in America del Sud sia possibile pensare di decorare un oldtimer con una pianta fiorita sul tetto e all`interno con il tavolo per una cena a due. La foto del ballerino in tuta rossa con il turbante svolazzante è formidabile.

    • haha.. si, il oldtimer era molto carino. Pero la città mi sembrava un po surreale. Anche per queste cose. Il ballerino era una ballerina e non era piutosto brava, pero era interessante.

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