
Um eine weitere Busfahrt zu vermeiden und auf der Strecke in den Süden noch etwas zu erleben, bin ich nach Chile gefahren, um dort eine Fähre gegen Süden zu nehmen. Die Navimag schipperte mich also von Puerto Montt an der Küste entlang bis nach Puerto Natales.

Leider habe ich mir das Ganze nicht richtig überlegt. Denn was macht man den ganzen Tag auf so einer Fähre? Die Antwort der meisten von euch kann ich mir denken, doch bei den Preisen könnt ihr euch den Gedanken sparen. Am ersten Tag war das Wetter noch schön und so konnte man auf Deck ein wenig quatschen, die Sonne genießen oder sich einfach mal ein ruhiges Plätzchen suchen um alleine zu sein.





Blöder Weise war das Wetter an den kommenden drei Tagen eher mies-nebelig! Nebenbei gab es dann auch noch Regen und einen starken Wind. Willkommen in Patagonien!







In den vier Tagen hatten wir einen Landgang auf einer kleinen Insel. Das hat sich angefühlt, als würde der Caiptain, nun seine Hunde ausführen, damit sie sich an Deck nicht zerfleischen.









Das nächste Highlight war dann ein Gletscher, der plötzlich hinter den Nebelbänken auftauchte. Die Crew hat diesen ein wenig seines Eises beraubt, damit die braven Hündchen ihren Whisky mit uraltem Eis trinken konnten. Da hab ich natürlich nicht nein gesagt.





Die Navimag war bei diesem Wetter daher ein eher langer, langwieriger und langweiliger aber vor allem kostspieliger Ausflug, doch habe ich dort mal wieder unglaublich nette Leute kennengelernt.
