In Argentinien gibt es einige Weingegenden. Auf die sind die Argentinier auch ganz schön stolz. In zweier solcher Gegenden war ich.

- Mendoza
- Cafayate (gesprochen: kafaschate / die Agentinier sprechen ganz viel mit “sch” aus)

In der Nähe von Mendoza gibt es einen Ort der “Maipu” heißt und in dem es angeblich gute Weingute gibt. 10 Minuten nachdem ich aus Buenos Aires in Mendoza angkommen bin, ging es direkt los nach Maipu. Und das nach 16 Stunden Busfahrt mit besonders wenig Schlaf, da der junge Herr neben mir ohrenbetäubend geschnarcht hat. Mein mp3 Player hatte auch den Geist aufgegeben. Vielleicht wusste er, dass er gegen das Geschnarche einfach nicht ankommt!

Also ab nach Maipu, auf’s Fahrrad und Weine probieren.





Weine probieren wird hier ordentlich erklärt. Man will ja nicht, dass die blöden Touristen unwissend bleiben. Trotzdem füllt man ihnen die Gläser bis oben hin voll. Und natürlich nicht mit gutem Wein. Wäre ja auch eine Verschwendung. Und wenn sich ein Tourist mal eine andere Route gönnen möchte und mit dem Fahrrad einen anderen Weg fährt als “normalerweise”, wird er von der Polizei sofort wieder auf die übliche Touristenroute gebracht. So hat man alle in einem Blickfeld und muss nicht auf jeden einzeln aufpassen.






In Cafayate habe ich hingegen einen sehr leckeren Wein probiert, aber habe den Namen sofort wieder vergessen. Außer dem Wein haben wir hier jedoch noch weitere Touren gemacht. In einem Canon sind wir klettern gegangen und durch den kalten Gebirgsfluss geschwommen.







Und mit dem Fahrrad sind wir zu einer kleinen Dünenlandschaft gefahren. Auf dem Weg zurück ist mir das unvermeidliche passiert: das Fahrrad hatte einen Platten. Auf dem Weg nach Hause sind uns eine menge kleiner Lastwagen entgegen gekommen. Keiner jedoch ist in unsere Richtung gefahren. Nach einiger Zeit hatten wir dann doch Glück und man hat uns inklusive Fahrräder hinten aufgeladen.





Thanks for sharing Photos, Jeff and Jonas!